Inhalieren

Das Inhalieren, also das Einatmen einer Substanz durch die Nase oder den Mund und dann die Lunge ist eine der am weitest verbreitetsten Methoden zur Anwendung von CBD. Es wird der mit CBD versehene Rauch oder Dampf eingeatmet. Obwohl diese Einnahmeform gewisse Risiken birgt, ist sie neben der sublingualen Einnahme am weitesten verbreitet.

Rauchen von CBD-Blüten gehört zu den ältesten Einnahmeformen, da die Zubereitung sehr einfach ist und die benötigten Ressourcen gering sind. Oftmals werden die zerkleinerten CBD-Blüten mit Tabak gemischt und verbrannt, wovon wir sehr abraten, da dies aufgrund des Teers, den Rauchpartikeln und dem Nikotin erheblich gesundheitsschädigend ist und abhängig macht. Wenn man die CBD-Blüten jedoch ungemischt raucht, ist die Körperbelastung unter Umständen geringer und man wird nicht abhängig. 

Dampfen von CBD-Öl ist die andere Variante, wenn man das CBD per Inhalation also Einatmen zu sich nehmen möchte. Da das CBD nicht verbrannt wird sondern durch verdampfen freigesetzt wird, ist die gesundheitliche Belastung viel geringer als beim Rauchen. CBD-Liquids sind ausserdem in verschiedensten Geschmacksrichtungen erhältlich. Das Dampfen ist hinsichtlich der Anwendung sehr einfach, unkompliziert und zeitsparend, ausser dem auffüllen des Liquid-Tanks und dem gelegentlichen aufladen des Akkus des Verdampfer-Geräts sind keine weiteren Vorbereitungen nötig.

Die Einnahme durch Inhalieren sollte wenn möglich durch Dampfen und nicht durch Rauchen erfolgen, da die Gesundheitsrisiken beim Rauchen um Einiges grösser sind. Aus diesem Grund fokussieren wir uns hier hauptsächlich auf das Dampfen.

Falls Sie trotzdem CBD-Blüten rauchen wollen, empfiehlt sich die Verwendung eines Vaporizers, in welchen Sie die fein gemahlenen Blüten einfüllen. Diese warden dann vom Vaporizer mit heisser Luft erhizt. Bis zu 200°C inhalieren Sie rein nur Dampf, ab 230°C kann schädlicher Rauch eingeatmet werden. Der Temperaturbereich zwischen 160°C und 180°C eignet sich am besten, um eine starke Wirkung zu erzielen.

Bei der Verwendung von CBD Liquids sollte unbedingt grosser Wert auf die Qualität gelegt werden, um gefährliche Schadstoffe, welche in manchen billigen Liquids enthalten sind, zu vermeiden. Vor allem Liquids aus der Schweiz und der EU sind empfehlenswert, da Diese hohe Qualitätsstandards haben und die Produktion gut kontrolliert und reguliert wird. Man sollte zudem Liquids ohne Nikotin wählen, da dieses Nervengift abhängig macht und für den Körper schädlich ist.

Bei der Inhalierung erhalten Sie von allen Einnahmeformen am schnellsten eine Wirkung, da das CBD durch die Lungen direkt ins Blut aufgenommen wird. Nach ca. 20 Minuten sollte der maximale Effekt erzielt sein und die Wirkung sollte zwischen ein bis vier Stunden anhalten, je nach inhalierter Dosis und der Stärke des CBD.

Orale Einnahme

Essbares CBD kann in Form von Lebensmitteln, Schokolade, Süssigkeiten oder Kaugummis konsumiert werden. Es gibt mittlerweile alle möglichen essbaren Dinge, welchen CBD beigemischt wird. Hüufig ist der CBD-Gehalt in diesen Produkten sehr gering.

Die Wirkung des CBD wird leider durch die Magensäuren um fast 80% abgeschwächt, diese Einnahmeform eignet sich deshalb nicht wirklich zur Therapie oder Behandlung.

Bei dieser Einnahmeform dauert es in der Regel am längsten, bis der gewünschte Effekt eintritt. Es kann durchaus bis zu zwei Stunden dauern, bis Sie die vollständige Wirkung spüren.

Die Wirkung hält nicht sehr lange an, nur ca. ein bis zwei Stunden.

Sublinguale Einnahme

Diese Einnahmeform gehört zu den weitverbreitetsten. Eine Tinktur, auch als CBD-Öl bekannt, ist ein flüssiger Extrakt aus pflanzlichen Stoffen, welche zur oralen Anwendung bestimmt sind. Sie werden meistens mit Hilfe einer Pipette oder eines Sprays dosiert, Sie können aber auch Ihre benötigte Menge selbst abmessen. Das Wort Tinktur bezieht sich normalerweise auf etwas, das mit Alkohol extrahiert wird,  hochwertige CBD-Tinkturen werden jedoch durch die CO2-Methode extrahiert. Diese könnte die gesündeste sein, weil sie besonders sorgfältig und effizient ist. Bei der Alkohol-Extraktion könnten einige giftige schädliche Rückstände zurückbleiben.

Bei dieser Methode wird das CBD Öl sorgfältig unter die Zunge gegeben, wo man es ungefähr eine Minute absorbieren lässt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass man das Öl nicht runterschluckt, da die Wirkung ansonsten von den Magensäuren stark abgeschwächt wird.

Die sublinguale Einnahme hat nach der Inhalation die zweitschnellste Dauer, bis die Wirkung eintritt, es dauert nur 30 bis 60 Minuten. Die volle Wirkung ist nach ungefähr ein bis zwei Stunden erreicht.

Die Wirkungsdauer ist mit bis zu vier Stunden relativ lang, weshalb sich diese Einnahmeform bei mehrmals täglicher Anwendung auch gut dafür eignet, den ganzen Tag eine ungefähr gleich bleibende Wirkung des CBD zu erhalten.

Aufnahme über die Haut, topische Anwendung

CBD Hautprodukte gibt es als Salben, Lotionen oder Pflaster. Topische, also zur äusserlichen Anwendung auf der Haut empfohlene Cremes sind nie psychoaktiv und können zur Behandlung von Schmerzen, entzündlichen Hautausschlägen und bakteriellen Hautinfektionen verwendet werden. Cannabinoide könnten aufgrund ihrer unterstützenden entzündungshemmenden Eigenschaften gut auf der Haut wirken. Sowohl CB1- als auch CB2-Rezeptoren wurden in der Haut gefunden, welche das CBD aufnehmen. Das Endocannabinoid-System spielt eine wichtige Rolle fürs Immunsystem unserer Haut.

Zur Anwendung wird die CBD-Salbe an den betroffenen Stellen vorsichtig aufgetragen und eingerieben.

Die Wirkung sollte nach 10 bis 15 Minuten spürbar werden, also sehr schnell. Ausserdem beträgt die Wirkungsdauer 6 bis 8 Stunden, also am längsten von allen vier Einnahmeformen.