1. Allgemeines
  2. Herkunft
  3. Unterschiede zu anderen Cannabinoiden
  4. CBCV in der Medizin
  5. Antidepressive Wirkung und die Behandlung von psychischen Erkrankungen
  6. Entzündungshemmende Eigenschaften
  7. Neurologische Erkrankungen und Epilepsie im Kindes- und Erwachsenenalter
  8. Weitere Einsatzgebiete

Allgemeines

Die erste Erwähnung von CBCV stammt aus Thailand. Dort gelang es Wissenschaftlern der Universität in Nagasaki im Jahr 1975 erstmals, das kleine Phytocannabinoid aus der Cannabis-Pflanze zu isolieren[1].

Die beiden Cannabinoide Cannabichromen, kurz CBC und CBCV sind nicht nur verwandt, sie weisen auch Ähnlichkeiten in ihren Molekülstrukturen auf. Ein großer Unterschied ist hingegen die verkürzte chemische Struktur von CBCV. Ob die Übereinstimmungen im strukturellen Aufbau ebenfalls ein Hinweis auf ähnliche Wirkungsweisen sind, ist bis dato zwar noch nicht vollständig bewiesen worden, die Wissenschaft findet trotz allem immer mehr Interesse an dem kleinen Vertreter aus der Cannabispflanze. 

Besonders für medizinische Zwecke scheint CBCV ein ungeahntes Potenzial zu beherbergen und wird deshalb immer häufiger genauer unter die Lupe genommen. Neue Behandlungsformen von neurologischen  Erkrankungen, wie beispielsweise Epilepsie, sind bereits jetzt denkbar.

Das Vorkommen von CBCV hält sich bei Cannabispflanzen in äußert geringem Rahmen. Die CBCV-Konzentration liegt weit unter dem Gehalt der bekannten Vertreter THC und CBD. Mit seiner nicht-psychoaktiven Wirkung reiht sich CBDV neben seine meisten Geschwister ein.

Entstehen kann CBCV durch Cannabichromevarinsäure, kurz CBCVA, die direkt von der Cannabispflanze produziert wird. In Kontakt mit Wärmeenergie, zersetzt sich die Säure und man erhält das neutrale Phytocannabinoid CBCV, sprich Cannabichromevarin.

Herkunft

Das etwas bekanntere Cannabinoid CBGV ist ein Derivat von Cannabigerol, kurz CBG. Dieses Molekül der Cannabispflanze hat in den letzten Jahren den Ruf erhalten, die Quelle aller Cannabinoide zu sein. Das ist natürlich metaphorisch gemeint. Denn CBD sowie auch THC nehmen momentan nicht nur den größten Stellenwert der Cannabinoidforschung ein, sie stammen auch beide aus der molekularen Quelle CBG.

CBGV kann als die Ausgangschemikalie für eine ganze Reihe von Cannabinoiden angesehen werden, dazu zählen Tetrahydrocannabivarin (THCV), Cannabidivarin (CBDV) und Cannabichromevarin (CBCV)

Unterschiede zu anderen Cannabinoiden

Obowhl CBCV im Vergleich zu CBC eine verkürzte chemische Struktur inklusive Propylkette besitzt, ist es durch fehlende Studien momentan kaum möglich, Abgrenzungen zu anderen Phytocannabinoiden der Cannabispflanze zu nennen.

Als Pendant zu CBC, zählt CBCV zusätzlich zu den Propyl-Cannabinoiden, da sich seine Molekularstruktur durch eine Propylkette auszeichnet. Ähnliche Äquivalente finden sich auch bei vielen anderen Phytocannabinoiden. Dazu gehören beispielsweise THCV und THC, sowie CBDV und CBD.

Auch THCV und CBDV besitzen eine Propylkette mit der Eigenschaft, ihr Pendant maßgeblich in der Wirkung zu beeinflussen.Man weiß bereits, dass THCV, je nach Dosis, die Effekte von THC verstärken sowie dämpfen kann. Gleichzeitig teilen sich beide Cannabinoide eine Reihe an Wirkungsweisen.

So kann sich THCV vollständig an die CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems binden und ist eines der Cannabinoide, die gewisse Wirkungen von THC mindern und einschränken kann, sodass beim Konsumenten ein eher „pures“ und stärkeres psychoaktives High-Gefühl mit euphorischer Wirkung entsteht. Einen geminderten Effekt scheint die Angstgefühle zu betreffen, welche bei Konsumenten nicht selten als negative Nebenwirkung von Cannabis auftreten können. Gleichzeitig bedeutet dies, dass THCV in der Lage ist ein euphorisches Rauschgefühl positiv zu beeinflussen. Das eigentliche Rauschgefühl hält dabei jedoch nur halb so lange an, wie beim THC.

Umgekehrt ist für den Konsumenten der geringe psychoaktive Effekt von THCV nur in Kombination mit THC bemerkbar. Auch eine Minderung der Desorientierung nach dem Cannabiskonsum scheint THCV Bewirkungen zu können.

Diese Wechselwirkungen von mehreren Cannabinoiden sind bei Weitem nicht unüblich. So kann beispielsweise auch bei CBD ein ähnliches Wechselspiel beobachtet werden.

Die Vermutung liegt also Nahe, dass CBCV ähnliche einzigartige Wirkungen erzielen kann, allein und in Kombination mit weiteren Cannabinoiden.

Um genaue Erkenntnisse zu erhalten, müssen wir jedoch fundierte Ergebnisse weitere wissenschaftliche Studien abwarten.

CBCV in der Medizin

Obwohl THC und CBD auch in medizinischen Untersuchungen nach neuen wirksamen Medikamenten die Nase weit vorne haben, bedeutet dies nicht, dass andere Cannabinoide weniger interessant wären. Trotz geringerem Vorkommen ist es denkbar, dass die „kleineren“ Vertreter der Phytocannabinoide, wie CBCV, ihre Wirksamkeit besonders als Kombinationsprodukt unter Beweis stellen können.

Dass viele Cannabinoide der Cannabispflanze in Kombination miteinander ihre Effekte verstärken oder gezielter Ausrichten können, ist dabei schon lange kein Geheimnis mehr.

Ob CBCV gleiche oder ähnliche Wirkungsweisen aufweisen kann, können Wissenschaftler bislang nur durch vereinzelte Studien erahnen. Besonders die Forschungsarbeiten über CBC müssen bei diesen Vermutungen bisweilen als Grundlage dienen.

Für den Mangel an wissenschaftlich-fundierten Erkenntnissen kann man nicht zuletzt das weltweit eher negative Image von Cannabis verantwortlich machen. Nach Jahrzehnten strikter Verbote, hat Deutschland erst im Jahr 2017 das Gesetz „Cannabis als Medizin“ erlassen, welches die Produktion und größere Anwendung von medizinischem Cannabis erlaubt.[2] Neben Nordamerika stellt Deutschland für medizinisches Cannabis damit den weltweit größten Markt dar.

Ein wissenswerter Effekt von CBC, ist die Fähigkeit, eine erneute Aufnahme von Anandamid zu hemmem. Ob CBC dadurch in der Lage ist, Krebstumore gänzlich zu hemmen, indem es mit dem körpereigenen Endocannabinoid Anandamid interagiert oder sogar für die Stimulation von Knochenwachstum verantwortlich gemacht werden kann, wird nach ersten Hinweisen in diversen Studien derzeit noch untersucht.

Darüber hinaus kann auch CBDV die zelluläre Aufnahme von Anandamid in mikromolaren Konzentrationen hemmen.

Obwohl man noch nicht genau weiß, welche exakten Funktion Anandamid im Körper übernimmt, wird bereits vermutet, dass das sogenannte „Glücks-Molekül“ THC-ähnliche Aufgaben bei der Schmerzregulierung übernimmt, den Appetit förder und euphorische Gefühle erzeugen kann.

Möglich wäre demnach, dass CBCV die Eigenschaft besitzt, diese Effekte zu verstärken, beziehungsweise gezielter anzugehen.

Manche Forscher erheben zusätzlich die Vermutung, dass alle Cannabinoide zusammenwirken müssen, um  effektiver arbeiten zu können. Würden sie damit Recht behalten, wäre CBCV ein wichtiger Bestandteil und womöglich dafür verantworlich, andere Cannabinoid-Verbindungen zu unterstützen.

Antibiotika

Bei diveresen Molekülen der Cannabis-Pflanze wurde schon vor längerem festgestellt, dass sie als wirkungsvolles Arzneimittel gegen hochresistente Bakterien eingesetzt werden könnten. Diese multiresistenten Keime, auch sogenannte Superbugs, tauchen vermehrt in Krankenhäusern und Seniorenzentren auf und könnten laut einer OECD-Analyse bis zum Jahr 2050 über 2,4 Millionen Menschen weltweit das Leben kosten. Eine erfolgreiche Behandlung ist schwer, da die Keime nach dem Kontakt mit Antibiotika ihr Erbgut verändern und Resistenzen aufbauen können. Die geschätzten Behandlungskosten befinden sich in Milliardenhöhe und belaufen sich beim Kampf gegen die resistenten Keime demnach auf zehn Prozent des gesamten Budgets bei Behandlungen von ansteckenden Erkrankungen.

Wissenschaftler der School of Pharmacy in London, der Universität del Piemonte Orientale in der italienischen Stadt und gleichnamiger Provinz Novara und Forscher der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Cra-Cin aus Rovigo haben in mehreren Laboruntersuchungen herausgefunden, dass Phytocannabinoide gegen ebendiese superresistenten Superbugs effektive Wirkungen zeigen. Dabei wurden die Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC), Cannabigerol (CBG), Cannabidiol (CBD), Cannabinol (CBN) und Cannabichromen, also CBC, als besonders wirksam eingestuft.[3]

Bei Bakterien, die eine Resistenz gegenüber dem Antibiotikum Penicillin aufweisen, zeigten die Cannabinoide die größten Erfolge.

Obwohl auch diese Studie erfolgversprechende Aussichten im Kampf gegen die gefährlichen Krankheitserreger liefert, befindet sich der aktuelle Forschungsstand weiterhin in seiner Pilotphase. Momentan ist es auch noch ungewiss, auf welche Weise CBC und seine verwandten Cannabinoide die Keime tatsächlich abtöten.

Deshalb bleibt eine mögliche antibiotische Wirkung von CBCV ebenfalls ungewiss, bis sich die Forschung näher mit den isolierten Cannabinoiden beschäftigen kann. Es wird angenommen, dass ein Antibiotikum, das auf dem nicht-psychoaktiven Cannabinoid basiert, erhebliche Vorteile und Erleichterungen bei der Behandlung betroffener Patienten mit sich bringt. Nicht zuletzt, weil sich auch bei einer Einnahme über einen längeren Zeitraum keine Resistenzen bilden und somit den Erfolg der Therapie stören können.

Antidepressive Wirkung und die Behandlung von psychischen Erkrankungen

Entgegen einer noch häufig weitverbreiteten Annahme, sind herkömmliche Antidepressiva keine einfachen „Glückspillen“. Neben euphorischen Gefühlen leiden betroffene Patienten viel zu oft unter starken Nebenwirkungen. Dazu gehören nicht nur ein allgemeines Unwohlsein durch Blutdruckschwankungen, Verdauungsproblemen oder alltagseinschränkende Müdigkeitserscheinungen. Auch ein veränderter Appetit, Übelkeit oder gar sexuelle Probleme, wie etwa Erektionsstörungen, können bei den Patienten vorkommen.

Oft überwiegen die positiven Effekte und verhelfen zu erfolgreichen Therapien. Da laut OECD Ärzte in reichen Ländern, sowie großen Schwellenländern jedoch immer häufiger Antidepressiva an ihre Patienten verschreiben[4], wird die Suche nach nebenwirkungsfreien Medikamenten für die Wissenschaft immer relevanter.

Allgemein bekannt ist, dass auch Cannabis eine antidepressive Wirkung erzielen kann und sich bekannte Nebenwirkungen der Pflanze in kleinem Rahmen halten. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich Wissenschaftler fragen, ob Cannabinoide in der Lage sind, Antidepressiva gänzlich zu ersetzen.

Der Bruder von CBCV liefert dazu bereits erste Hinweise:

Wie es für Phytocannabinoide üblich ist, beschränkt sich die Wirkung von CBC nicht nur auf ein Einsatzgebiet. Obwohl es alleine keinen schmerzstillenden Effekt erzeugen kann, ist es ein super Teamplayer, wenn es in einer Mannschaft mit THC spielt. Es unterstützt die schmerzlindernde Wirkung des populären Cannabinoids und erzeugt beim Konsumenten eine entspannende, beruhigende und sogar antidepressive Wirkung.

Einen weiteren Hinweis liefern Studien, die eine Interaktion zwischen Antidepressivum-Arzneimitteln und unserem Endocannabinoid-System herleiten konnten und Endocannabinoide gezielt bei Untersuchungen von psychischen Erkrankungen beobachtet haben.[5] Das Endocannabinoid-System ist als modulatorisches Transmittersystem allem Anschein nach maßgeblicher Mitspieler bei Schizophrenie-Patienten.

Neuere Untersuchungen zeigen außerdem die genaue Aktivität der antidepressiven Wirkung von CBC. In verschiedenen Tierversuchen mit Mäusen hat man zunächst die optimale Dosis bestimmt, mit der neurologische Störungen ausgeschlossen werden sollen.

Alle drei getesteten Cannabinoide, CBC, CBD und THC, zeigten wirkende Effekte auf. Bei CBC beobachtete man die Wirksamkeit bei 20 mg pro kg.[6] Weitere Tiertests bestätigten diese Observierung und belegten zusätzlich eine antidepressive Wirkung in stressvollen Situationen. Auch das deutliche Entgegenwirken von Mobilitätseinschränkungen konnte durch die dosisabhängige Einnahme von CBC erkannt werden. Damit zählt Cannabichromen zu den antidepressiv-wirkenden Cannabinoiden der Cannabis-Pflanze und ist mitverantwortlich für eine stimmungsaufhellende Eigenschaft von Cannabis, ohne psychoaktiv auf den Konsumenten zu wirken.

Durch das gesammelte Wissen über CBC lassen sich also allerhand Vermutungen über die Wirkungsweise und die möglichen Einsatzgebiete von CBCV erstellen.

Als Propyl-Cannabinoid wird CBCV sich jedoch nicht nur Eigenschaften mit CBC teilen, sondern aller Voraussicht nach auch einzigartige Merkmale besitzen.

Entzündungshemmende Eigenschaften

Ein besonderes Merkmal von CBC ist, dass es entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, die sich ganz ohne die Hilfe Rezeptoren des ESC, also des Endocannabinoid-Systems, im menschlichen Körper entfalten können.
Auch für CBCV wäre eine solche Eigenschaft denkbar.

Im Fall von CBC untersuchten die Wissenschaftler zwei Cannabinoide, THC und CBC, getrennt voneinander sowie in Kombination miteinander. CBC wies diverse Aktivitäten auf, ohne die Wirkung über ECS-Rezeptoren vermitteln zu müssen. In Kombination mit THC tauschten die beiden Cannabinoide ausnahmsweise einmal ihre Rollen und THC war das Cannabinoid, das mit einer erhöhter THC-Hirnkonzentration CBC in seiner Wirkung unterstützte.

Während es einen CB2-Rezeptor gibt, welcher die natürliche antiödematöse Wirkung von THC blockiert,  kann sich CBC an diesem vorbeimogeln. Die beiden Cannabinoide können entzündungshemmende Effekte also am besten gemeinsam erwirken. Ob CBCV diesen Effekt sogar noch bekräftigen könnte, muss in zukünftigen Untersuchungen bewiesen werden.

Neurologische Erkrankungen und Epilepsie im Kindes- und Erwachsenenalter

Wenn man der Annahme folgt, dass CBCV tatsächlich in der Lage ist, gleiche Wirkungen wie sein Pendant CBC zu erzielen, bleibt auch ein Blick auf Cannabidiol nicht aus. Besonders in Amerika findet das Phytocannabinoid CBD immer häufiger seinen Einsatz bei Behandlung von Epilepsie im Kindesalter, sofern die Krankheitsform als Therapieresistenz eingestuft wird und herkömmliche Medikamente ihre Wirksamkeit verfehlten. Ein wissenschaftlicher Versuch, um Ergebnisse der Effekte in dieser Zielgruppe besser erheben zu können, wurde ein Jahr lang, von Januar 2014 bis zum Januar 2015, von insgesamt elf verschiedenen amerikanischen Epilepsiezentren erhoben[7]. In ersten Studienergebnissen zeigte sich, dass CBD wirksame Erfolge bei der Reduzierung der Häufigkeit von epileptischen Anfällen erzielt.

Zusätzlich war für die meisten Studienteilnehmer im Kindes- und Jugendalter das nicht-psychoaktive Phytocannabinoid trotz diverser Nebenwirkungen bei oraler Einnahme gut verträglich.

Über einen Behandlungszeitraum von mehr als 12 Wochen, sanken die Anfälle im Durchschnitt um 36,5 Prozent. Die größten Reduktionen konnte bei Patienten festgestellt werden, die unter fokalen (auf einen Bereich fokusierten) Anfällen leiden. Gefolgt von atonischen, tonischen und tonisch-klonischen Anfälle, welche alle drei zu den generalisierten epileptischen Anfällen zählen und sich durch eine nicht normale, elektrische Aktivität in der Gehirnrinde auszeichnen.

Sollten Wissenschaftler mit der Theorie richtig liegen, dass CBGV die Eigenschaft besitzt, den CBD-Stoffwechsel anzukurbeln und, in Kombination eingenommen, sogar die Wirkung von CBD verstärkt, würden höchstwahrscheinlich auch Epilepsiepatienten vom isolierten Cannabinoid CBCV profitieren.

Was man dank mehrerer präklinischen Studien mit Sicherheit sagen kann, ist, dass CBDV, ein Analogon zu Cannabigerol, ebenfalls ein großes Potenzial als Antiepileptikum in sich birgt. Die antikonvulsive Eigenschaften des Cannabinoids wirken allem Anschein nach sogar unabhängig der CB1-Rezeptoren, da sich CBDV (Cannabidivarin) nur äußerst schwach an sie binden kann.

Dieses Verhalten wird aufgrund von Beobachtungen von Cannabichromen auch bei CBCV vermutet. Ein weiterer Vorteil von CBCV findet sich in seiner nicht psychoaktiven Wirkung. Diese findet sich in CBD immerhin in geringen Mengen.

Online-Berichten zufolge gibt es bereits ein Team der amerikanischen Universität von Californien, die ebenfalls ihr Interesse auf die Linderung von (epileptischen) Anfällen bei Kindern gelegt haben und infolgedessen eine Brücke zu CBCV schlugen. Ein vermeintliches Patent auf ein antikonvulsives, antiepileptisches Medikament,

Weitere Einsatzgebiete

Weitere mögliche Einsatzgebiete für CBCV könnten weitreichend sein und sind bei folgenden Erkrankungen denkbar:

  • Chronische Schmerzerscheinungen
  • Psychische Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen
  • Arthritis
  • Crhonisch-entzündliche Darmerkrankungen, wie beispielsweise Morbus Crohn
  • Parkinson und Osteoporose
  • Epilepsie
  • Muskeldystrophie
  • Ekzeme und weitere entzündliche Hauterkrankungen
  • Krebs
  • Schlafstörungen und Restless-Legs-Syndrom
  • Alzheimererkrankungen

    Zusammenfassend kann gesagt werden, dass vor einem Einsatz von CBCV in der Medizin noch viel Arbeit für die Wissenschaftler ansteht. Durch die vielen positiven Effekte aller anderen Cannabinoide und dem stetig steigenden Image der Cannabispflanze, erhält die Hoffnung auf baldige weitere Studien für ein besseres Verständnis von Cannabichromevarin jedoch aufrecht.

[1] https://books.google.de/books?id=uu5wBAAAQBAJ&dq=cbcv+Shoyama+et+al.&hl=de&source=gbs_navlinks_s

[2] https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl117s0403.pdf#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl117s0403.pdf%27%5D__1576665563955

[3] https://www.worldcat.org/title/cannabis-health-index-combining-the-science-of-medical-marijuana-with-mindfulness-techniques-to-heal-100-chronic-symptoms-and-diseases/

[4] http://www.oecd.org/berlin/publikationen/health-at-a-glance.htm

[5] http://hss.ulb.uni-bonn.de/2016/4253/4253.pdf

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20332000

[7] https://nyulangone.org/news/marijuana-derivative-reduces-seizures-children-young-adults-treatment-resistant-epilepsy